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Gestern war der Streisand-Effekt wieder gut zu beobachten: Dem Duisburger Blog Xtranews ist mit einer Einstweiligen Verfügung verboten worden, interne Dokumente zur Loveparade zu veröffentlichen, weil diese das Urheberrecht der Stadt Duisburg verletzen würden. Weiterlesen »

Vor kurzem habe ich in einem Artikel darüber geschrieben, dass ich bei bei dem Trailer von ”The Book of Eli” ein unterschwelliges Störgefühl habe, da ich in der Hauptrolle Vin Diesel vermisse. Weiterlesen »

© Bergwanderpark Sauerland

Das Sauerland ist eine der beliebtesten deutschen Wanderregionen. Brandneu ist der Bergwanderpark Hochsauerland. Er ist eines der ehrgeizigsten Wanderprojekte in Deutschland, denn er vereint und optimiert auf weit über 240 Kilometern die großen Sauerländer Wandergebiete von Brilon, Medebach & Hallenberg, Olsberg, Winterberg und Willingen. Der Bergwanderpark vernetzt die verschiedenen Wege und präsentiert sie neu und macht sie attraktiv für unterschiedlichste Interessengruppen, vom ambitionierten Sportwanderern bis hin zu Einsteigern und Familien mit Kindern. Weiterlesen »

Bei meiner zweiten Wanderung auf dem Rothaarsteig bin ich von Bruchhausen 17,3 km nach Küstelberg gelaufen. Bei sehr schönem Wetter mit sommerlichen Temperaturen, ging es durch viele waldige Abschnitte vorbei am Richtplatz über Nordrhein-Westfalens höchsten Berg – den Langenberg (843 m über N.N.), der sich genau auf der Grenze des Hochsauerlandkreises (Westfalen) und des Kreises Waldeck-Frankenberg (Nordhessen) befindet. Weiterlesen »

Zum Anfang der Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika war die Aufregung über die Vuvuzelas groß. Die Vuvuzela ist ein Blasinstrument und Symbol des südafrikanischen Fußballs. Sie gehört quasi zur Standardausrüstung der südafrikanischen Fußballfans. Doch das Geräusch, das diese Vuvuzelas erzeugen, stieß schon vor und kurz nach dem Beginn der WM auf massive Kritik. Weiterlesen »

© Twentieth Century Fox

Am 08. Juli 2010 kommt mit Predators endlich mal wieder ein Film in die Kinos, auf den ich mich freue. Der Film spielt im Predator-Universum, soll aber weder eine Neuverfilmung noch eine Fortsetzung der bisherigen Predator-Filme sein. Produziert wurde der Film von Robert Rodriguez, der auch die grundlegende Story geschrieben hat. Regie führt Nimród Antal und in den Hauptrollen spielen Adrien Brody und Laurence Fishburne

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Blick vom Jübergturm auf die Landesgartenschau

Gestern habe ich einen weiteren Punkt meiner Outdoor To-do-Liste 2010 abgehakt: Ich habe mir die Landesgartenschau in Hemer angeschaut. Diese befindet sich auf dem Gelände der ehemaligen Blücher-Kaserne und steht unter dem  Motto „Zauber der Verwandlung“. Dieses Motto wurde an vielen Stellen aufgegriffen, da die meisten Gebäude des ehemaligen Kasernengeländes noch stehen und im Rahmen der Landesgartenschau genutzt werden. In dem ehemaligen Offizierskasino befindet sich jetzt ein Restaurant, aus der Tankstelle der Kaserne ist eine Safttankstelle geworden und auch der Exerzierplatz ist erhalten geblieben.

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Copyright© FIFA

Noch ein Mal schlafen, dann ist es soweit:

Die Fußball-Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika beginnt und der Ball rollt endlich wieder. Das Projekt vierter Stern für Deutschland kann beginnen. Auch bei mir steigt das WM-Fieber und meine Vorfreude ist nun auf dem Höhepunkt angelangt.

Erinnerungen werden wach an die WM 2006 in Deutschland und das “Sommermärchen”. Ich erinnere mich an die besondere Atmosphäre in Dortmund, als die Welt bei uns zu Gast bei Freunden war. Ich erinnere mich an vier Wochen Sonnenschein, an die tolle Stimmung beim Public Viewing und an schöne und spannende Spiele unserer Mannschaft. Ich denke zurück an Begegnungen mit sympathischen Fans aus aller Welt und an die vielen besonderen Momente.

Die WM 2006 – das war vier Wochen schwarz-rot-goldener Außnahmezustand.

Ob sich das jetzt wiederholt? Ich glaube nicht, denn die Fußball WM im eigenen Land war etwas ganz besonderes. Ein zweites “Sommermärchen” lässt sich nicht künstlich wiederholen. Leider.

Letzte Woche habe ich den ersten Punkt meiner Outdoor To-do-Liste 2010 in Angriff genommen. Ich bin ein Teilstück des Rothaarsteigs gelaufen. Startpunkt war der nördliche Anfang des Rothaarsteigs in Brilon. Wer mit dem Auto anreist, dem empfehle ich, das Auto auf dem Parkplatz an der Krummenstraße abzustellen. Der Parkplatz liegt in der Nähe des Markplatzes und ist im Gegensatz zu den meisten anderen Parkplätzen im Zentrum kostenlos und man kann unbegrenzte Zeit parken.

Vom Startpunkt des Rothaarsteigs am Marktplatz in Brilon führte die Tour zunächst durch das Naturschutzgebiet Drübel und an der Möhnequelle vorbei zu Borbergs Kirchhof. Diese frühmittelalterlichen Ringwallanlage befindet sich auf 629 m Höhe und ist Schauplatz einer 2.000-jährigen Siedlungsgeschichte. Die ältesten Erdwälle stammen nach dem Befund mehrfacher Spatenforschung aus der Zeit um Christi Geburt. Im Nordwesten des Borbergs Kirchhofs brachten Grabungen die Fundamente einer kleinen Kirche aus dem 12. Jahrhundert zu Tage. Im Umfeld fanden sich 16 Gräber, welche die überlieferte Bezeichnung „Borbergs Kirchhof“ erklären. Am höchsten Punkt des Borbergs findet man eine Marienkapelle, die 1924 errichtet wurde. Das verweilen und erkunden dieses geschichtsträchtigen Ortes lohnt sich!

Von Borbergs Kirchhof ging es den Rothaarsteig weiter in Richtung Bruchhausen, vorbei an vom Sturm Kyrill gezeichneten kahlen Abschnitten und Bergkuppen und über die ca. 1,6 km lange Ginsterkopf-Klettervariante. Dieser Abschnitt erfordert ein wenig mehr Kondition und ist gerade bei feuchten Wetter nur etwas für geübte Wanderer mit festen Schuhwerk zu bewältigen. Die Strapazen werden aber mit einem schönen Panoramablick belohnt. 

Danach ging es weiter Richtung Bruchhauser Steine, die sich schon von weiten sichtbar aus dem Wald erheben. Einen Abstecher vom Rothaarsteig zu den Bruchhauser Steinen ist ein muss und war der krönende Abschluss meiner Tour. Denn die vier Bruchhauser Steine sind nicht nur ein großartiges Naturdenkmal sondern auch ein eindrucksvolles Kulturdenkmal, da sich zu Füßen der Bruchhauser Steine die Überreste einer vorgeschichtlichen Fluchtburg befindet. Diese diente auch als Kult- und Ritualstätte und ist die älteste ihrer Art in Westfalen.

Die Bruchhauser Steine liegen  in der Obhut der Stiftung Bruchhauser Steine, diese sichert das Naturschutzgebiet und das Boden- und Kulturdenkmal Bruchhauser Steine als Archäologisches Reservat. Durch das Naturschutzgebiets führt ein schöner Rundweg. Den Gipfel des Feldsteins kann man über eine gesicherte Aufstiegsanlage besteigen. Vom Gipfel hat man eine atemberaubende Aussicht über weite Teile des Sauerlandes.

Nach diesem Abstecher ging es ca. 1 km weiter Richtung Bruchhausen und dann mit dem Regionalbus R 31 und dem Schnellbus S 30 zurück nach Brilon.

Fazit: Das erste Teilstück des Rothaarsteigs hat mir gut gefallen und macht Lust auf mehr. Der Weg ist gut ausgeschildert und es gibt schöne Abschnitte und tolle Aussichten. Die einzelnen Erlebnisstationen sind interessant und laden zum verweilen ein.

Damit ist der erste Punkt meiner Outdoor To-do-Liste 2010 ist abgehakt!

Wer kennt ihn nicht, den Film Forrest Gump, der auf der gleichnamigen Literatur-Vorlage von Winston Groom basiert?

Es geht darin um einen sehr einfach gestrickten Mann. Einen Mann, der einen unterdurchschnittlichen IQ besitzt, der als Kind wegen eines Wirbelsäulenschadens Beinschienen tragen musste, der keine Freunde hatte und somit auf das Wohlwollen seiner Mutter angewiesen war. Trotz seines vermeintlichen Defizits, seines IQs von 75, feiert er im Laufe seines Lebens einen Erfolg nach dem nächsten: Er begegnet Elvis Presley, John F. Kennedy, John Lennon und Richard Nixon. Er bringt aus Versehen die Watergate-Affäre ans Tageslicht, taucht bei den Rassenunruhen in Tuscaloosa, im Vietnamkrieg und auf den großen Bürgerrechtsdemonstrationen in den USA auf. Er erfindet während des Joggens den Spruch “Shit happens!” sowie den Smiley.

Dazu ist er erfolgreicher Shrimps-Fischer und Apple-Aktien-Millionär. Das alles ohne große Anstrengung. Genau diese Einfachheit, mit der es Forrest Gump schafft so erfolgreich zu sein, hat sich die Autorin Renate Schmidt vorgeknöpft und in ihrem gleichnamigen Buch ein ganzes „Forrest-Gump-Prinzip“ entwickelt. Damit macht sie deutlich, dass und wie Einfachheit zum Erfolg beiträgt. Die einzelnen Kapitel greifen, oft humorvoll, Bereiche unseres Lebens auf, mal private, mal berufliche, und beschreiben, wie wir vermutlich selbst in verschiedenen Situationen handeln und wie dagegen Forrest Gump handeln würde.

Auf diese Weise hinterfragt man seine Verhaltensweisen und merkt ziemlich schnell, wie unnötig kompliziert man sich das Leben teilweise macht. Es geht in diesem Buch aber um viel mehr als nur das Tun und Handeln. Zum Beispiel um Vertrauen und Loyalität sich, seiner Familie und Freunden gegenüber und der wahrscheinlich elementarsten Frage überhaupt: Ist man glücklich mit dem Leben, das man führt? Vor allem Letzteres ist eine Frage, die niemand anders als man selbst beantworten kann. Was nicht leicht ist, denn oft ist einem die Antwort auf diese Frage selbst gar nicht bewusst…

Das Forrest Gump-Prinzip oder Die Wiederentdeckung der Einfachheit, ISBN 978-3-589-23668-8, ist im Cornelsen Verlag erschienen.

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